Versandlinie wählen
Alles liegt geprüft im Lager — jetzt entscheidet sich, was deine Haul wirklich kostet und wie schnell sie ankommt.
Was passiert in diesem Schritt?
Du beauftragst den Versand: Der Agent packt deine freigegebenen Artikel in ein Paket, wiegt und vermisst es, und du wählst aus den verfügbaren Versandlinien. Jetzt fällt die zweite Zahlung an — der internationale Versand.
Abgerechnet wird das Berechnungsgewicht: das tatsächliche Gewicht ODER das Volumengewicht, je nachdem, was höher ist. Das Volumengewicht entsteht aus den Paketmaßen (Länge × Breite × Höhe, geteilt durch einen Divisor, der je Linie unterschiedlich ist). Ein leichtes, sperriges Paket kann deshalb wie ein schweres kosten.
Die Linien unterscheiden sich in Preis, Laufzeit und dem, was sie transportieren dürfen: Artikel mit Batterien, Flüssigkeiten, Cremes oder bestimmte Warengruppen brauchen spezielle Linien („sensitive“). Eine pauschal beste Linie gibt es nicht — es gibt die passende für dein Paket und dein Land.
So gehst du vor
Hole dir das echte Gewicht
Nach dem Packen zeigt dir dein Agent Gewicht und Maße des fertigen Pakets. Das ist die Zahl, die zählt — nicht deine Schätzung aus Schritt 2.
Vergleiche mit den echten Zahlen
Gib das gepackte Gewicht und dein Zielland in den how2ship-Vergleich ein. So siehst du, wo deine Sendung im Feld liegt — und ob deine Agentenwahl für dieses Gewicht noch die richtige war.
Prüfe die Linienbedingungen
Enthält deine Haul Batterien, Parfüm, Cremes oder Markenware? Dann kommen nur Linien infrage, die das ausdrücklich zulassen. Die Linienbeschreibung deines Agents sagt es dir.
Wäge Preis gegen Laufzeit ab
Schnelle Linien kosten mehr, langsame (etwa Seefracht) deutlich weniger bei langen Laufzeiten. Die angegebene Laufzeit ist eine Erfahrungsangabe der Linie, keine Garantie.
Beauftrage den Versand
Linie wählen, zweite Zahlung leisten — der Agent übergibt das Paket dem Transporteur. Weiter geht es mit dem Tracking in Schritt 7.
Darauf solltest du achten
- Berechnungsgewicht = das Höhere aus tatsächlichem und Volumengewicht. Sperrige, leichte Ware (Schuhkartons, Jacken) treibt das Volumengewicht.
- Umverpackungen kosten Volumen: Viele Agents bieten an, überflüssige Kartons zu entfernen — das kann das Volumengewicht senken, ist aber keine Garantie.
- Nicht jede Linie liefert in jedes Land — der Vergleich zeigt dir nur, was für dein Zielland tatsächlich verfügbar ist.
Typische Einsteiger-Fehler
- Nur aufs tatsächliche Gewicht schauen und vom Volumengewicht überrascht werden.
- Sensible Artikel auf eine normale Linie buchen — das Paket bleibt dann hängen oder kommt zurück.
- Die Laufzeitangabe als Zusage lesen und knappe Geschenktermine darauf bauen.
Kurz-Checkliste
- Echtes Paketgewicht und Maße aus dem Dashboard notiert.
- Vergleich mit echtem Gewicht und Zielland erneut gerechnet.
- Sensible Artikel identifiziert und Linie entsprechend gewählt.
- Preis und Laufzeit bewusst abgewogen.
- Zweite Zahlung abgeschlossen.
Der Versandvergleich — jetzt mit echten Zahlen
Derselbe Vergleich wie in Schritt 2, aber jetzt mit dem gepackten Gewicht statt der Schätzung. Gib das echte Gewicht ein und sieh, wie die Linien für dein Zielland wirklich liegen.